Sonntag, 8. Mai 2011

Der Friedensvertrag von Obergrafendorf!

Gestern war es endlich soweit im legendären Obergrafendorf stieg die erste ...
... Saison-Schlacht des Jahres und die heimische Tri-Elite versammelte sich zu einer wieder bestens organisierten Schlacht um den geschichtsträchtigen Ebendorfer See. Gleich sechs kenianische Feinde zogen johlend in die Schlacht bzw. fanden sich als Kriegsbeobachter ein und auch die KPA war mit der Miss 70.3 immer dabei, der rosaroten, kenianischen Wasserträgerin und der Weißen Kenianerin hochgradig vertreten.

Im Vorfeld ließ sich der Weiße Kenianer vom heißblütigen Giganto Wadela in dessen jugendlichen Leichtsinn und Zorn zu einem unschönen Psycho-Terror samt gehässigem Facebook, Internet und SMS-Hickhack hinreißen. So trieb es Giganto bei einer kurzen Rast auf der Anreise zur Schlacht an einem Stand der verbotenen Früchte endgültig auf die Spitze und versuchte den Weißen Kenianer mit folgendem unmoralischen Angebot ins Verderben zu stürzen:

"Wennst a Stöz'n ißt, zohl I si Dir!", 

grinste der ausgefuchste Fiesling, doch der WK schluckte das Wasser, das ihm bereits im Mund zusammen gelaufen war tapfer runter, und blieb eisern ...

Unmittelbar vor dem Start bekam der sonst so skrupellose Giganto doch Gewissensbisse, ob seines unmoralischen Angebotes und reichte dem Weißen Kenianer als erstes Friedenssymbol in einem jahrelangen Kleinkrieg sein Ersatz-Visir. Der weiße, großmütige Kenianer nahm dankend an - bereits seit Monaten hatte er einen Friedensplan für die Schlacht von Obergrafendorf ausgearbeitete und nun wusste er, dass heute der Tag des großen Friedens gekommen war.

Wer den Weißen Kenianer kennt, weiß, dass er Taten statt Worte sprechen lässt, und so hatte er sich für die Schlacht einen ausgekügelten Motivations-Geheimplan für seine Kenianischen Feinde dem Dompteur 4.0, dem Löwen-Pärchen und Giganto Wadela zurecht gelegt. Durch gezielte Motivations-Schübe sollten die Feinde zu Höchstleistungen angetrieben werden und so endlich wieder zu Freunden werden.

Schon beim Schwimm-Start verhielt sich der Weiße Kenianer äußerst friedlich und erschlug im "friendly fire" nur drei bis vier Nicht-Kenianer - was soll's wo gehobelt wird fallen Späne ...

Als erstes nahm sich der Weiße Kenainer den Dompteur 4.0 vor. Dieser verschluckte auf der ersten Schwimmrunde einen Obergrafendorfer Hammerhai und musste kurz unter der berüchtigten Brücke für ein kleines "Bäuerchen" anhalten. Dieses kleine Missgeschick des Dompteurs kam dem WK sehr gelegen und bei der letzten Wendeboje schenkte er dem Dompteur ein freundliches Lächeln und sprach ihm Mut zu. Das Friedensangebot beflügelte den Dompteur auf der Gegengeraden sichtlich und so ließ er sich auch von einem Sturz auf dem Weg zu seinem neuen HN-Schlachtross nicht entmutigen. Nach einer verpatzen Seeschlacht legte er so auf dem HN-Schlachtross und auf Schusters Rappen noch ein gutes Rennen hin, ein Versprechen für die wirklich großen Schlachten der Saison, bei denen mit dem Dompteur wieder zu rechnen sein wird.

Als zweites stand der männliche Löwe am Friedensplan des Weißen Kenianers. Während der WK in der ersten Wechselzone den Friedensvertrag mit dem Dompteur auch schriftlich festhielt, wartete er unbemerkt auf den Löwen, der im Winter seine Wasserallergie und Seeschlacht-Schwäche äußerst erfolgreich mit Hilfe des Schwimmwunders mit Gurkerl ablegte.

Mit ganz geringem Vorsprung schwang sich der Weiße Kenianer dann auf sein noch etwas flügellahmes HN-Schlachtross, sodass der Löwe ihn schon am ersten Kilometer des rasanten Rittes rund um Obergrafendorf einholte. Mit einem Friedens-Klapps auf den Glutaeus Maximus des WK besiegelte der Löwe beim Vorbeireiten den Kenianischen Friedensvertrag auf seine Weise mit den weisen, geschichtsträchtigen Worten:

"Gemma, gemma!"

Der langersehnte Friede mit dem WK nahm eine dermaßen große Last von den Schultern des Löwens, dass er abging wie eine Rakete und sich mehr als eindrucksvoll und deutlich mit einer Fabel-Gesamtzeit von 1:57:54 in den elitären sub 2-Stunde-Club der Olympischen Krieger einschrieb.
Aerohelm ab vor dieser starken Leistung - mein alter, neuer Freund!!!

Am leichtesten fiel dem Weißen Kenianer der Friede mit der Löwin, da genügte ein vertrautes, nettes Plauscherl am Infanterie-Schlachtfeld und der Weltfrieden war wieder hergestellt. Als Krönung erkämpfte sich die Löwin sogar Platz 2 in ihrer Jugendklasse und gewann einen Gutschein für Möbel für das HN-Vereinslokal.

In der zweiten Wechselzone hielt der Weiße Kenianer die weiteren Friedensverträge schriftlich fest und bereitete sich dann mit alten, kenianischen Meditationstechniken auf die schwerste Aufgabe des Tages vor. Würde er nach Jahren von blindem Haß, grenzenlosem Neid und gemeingefährlicher Missgunst soweit über seinen eigenen Schatten springen können um Giganto Wadela wirklich ein großzügiges, ehrliches Friedensangebot machen zu können. Würde der verbitterte, gnadenlose und gefürchtete Giganto Wadela es annehmen, wenn sich der WK wehrlos und unbewaffnet vor ihn hinstellen würde, oder würde er ohne zu überlegen dem WK des Todesstoß versetzen?

Mit einer ähnlichen Taktik, die schon beim Löwen erfolgreich war, zog der WK nur mit minimalen Vorsprung in die Infanterie-Schlacht und ließ sich bald von Giganto Wadela ein- und überholen. Im ersten Moment befürchtete der Weiße Kenianer das schlimmste, doch dann machte Giganto mit einem herzerweichenden:


"Servas!", 

alles klar und der Weltfriede war besiegelt. Giganto feierte diesen mit einer Top-Zeit von 2:08:22. Herzliche Gratulation und Freundschaft!!!

Danach galt es für den Weißen Kenianer noch Frieden mit sich selbst zu machen, was ihm mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:11:04 - trotz Friedensverhandlungen, Friedensverträge aufsetzen und Meditation in der Wechselzone - auch gelang. Vor allem mit einem neuen Halbmarathon-Weltrekord von unglaublichen 44:29 besiegelte er diese neue Bestzeit. (Ja, bei einer Olympischen Schlacht ist am Schluss ein Halbmarathon zu laufen, und sicher nicht nur 10 km!)

Auch mit dem Stammeshäuptling, der den Weißen Kenianer vor dem Start noch mit neuen Wunder-Schuhen (Foto folgt) versorgt hatte, und ihn im Ziel empfing, machte der WK gestern seinen Frieden.

Top-Leistungen der Kenianischen Freunde wie dem Schwimmwunder mit Gurkerl, dem Kenianischen Jungstar 1, dem Hopfentee-Kenianer und Miss Clearwater 2010 rundeten den geschichtsträchtigen Tag ab. Das Datum 7. Mai 2011 wird man sich als historisches Datum des Tages des "Friedens von Obergrafendorf" merken müssen, und noch unsere kenianischen Urenkel werden davon in der Schule lernen.

Somit sind nun alle Kenianer wieder friedlich vereint! Alle? Nein, nicht alle. Ein Feind ließ sich von der Liebe in der Obergrafischen Luft und vom allgemeinen Weltfrieden nicht verführen oder gar anstecken. So stand der Großwildjäger am Streckenrand der kenianischen Siegerstraße und beschimpfte den Weißen Kenianer auf gemeinste Art und Weise mit der wohl größten Beleidigung, die der WK je verdauen musste und den tief verletzenden Worten:

"Jetzt laf' amoi!!!".

Doch an diesem geschichtsträchtigen Tag ließ sich der Weiße Kenainer nicht provozieren und setzte sogar die Beschimpfungen des Großwildjägers in positive Energie um.

Allerdings bleibt der Großwildjäger nunmehr der einzige Feind des WK,
und wird mit allen fairen und vor allem unfairen Mitteln bekämpft werden!


2 Kommentare:

  1. Ich habs wieder geschaft ..... es gibt nur einen Feind ..... dein GROßWILDJÄGER. :-))))

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  2. ES KANN NUR EINEN GEBEN!
    The one and only GROSSWILDJÄGER!!!

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