dem Überraschungserfolg beim legendären Graben-Triathlon ist es für den Weißen Kenianer an der Zeit neue Pläne für die laufende Saison und die nächsten zwei Jahrhunderte zu machen.
Die Maxime der Neuplanung ist es, keine Plan zu haben. Nach der anstrengenden und zeitraubenden Vorbereitung auf die große Schlacht steht nun einmal Familie, Beruf und Spaß am Sport im Vordergrund.
Für die laufende Saison und für 2013 schraubt der Weiße Kenianer sportlich auf "Hobby-Betrieb" runter - zumindest was seine Ironman-Ambitionen betrifft. Das Comeback für die große "Schlacht um den Buchstabenteich" ist erst für 2014 geplant - passend zum 40er bzw. dem offiziellen Startschuss der wohlverdienten Midlife Crisis ...
Für den restlichen Sommer hat der Weiße Kenianer sich daher auch beim Dompteur eine Auszeit genommen - auch wenn er die aufmunternden Peitschenhiebe schon bald vermissen wird ...
Auf diesem Weg auch herzliche Gratulation an den Dompteur,
der heute sein 37 Lebensjahr nach nur 365 Tagen finishte und
Aber so ganz plan- und ziellos hält es ein Vollblut-Krieger nicht lange aus, und so hat geistern doch schon wieder einige Dinge durch die "weiche Birne" ...
Frei nach dem weißkenianischen Motto:
Wenn Du an einem großen Ziel scheiterst,
nimm Dir ein noch unrealistischeres vor!,
will der Weiße Kenianer am 14. Oktober 2012 beim Graz-Marathon den Weltrekord unter die magische Marke von 1 Stunde 30 Minuten drücken. Der bisherige Weltrekord des WK vom Vienna City Marathon 2011 steht bei 1:39:20 (Nein! Zum letzten Mal - das war sicher kein Halbmarathon!).
Eine Verbesserung von 9 Minuten 20 ist natürlich fast unmöglich, aber wie geschrieben, geht es um die Verwirklichung von unrealistischen Zielen. So hat sich der WK auf dem Internet-Portal "Ichlaufe.org" (von dessen Name er sich steirisch ausgesprochen sehr verstanden fühlte) einen 14wöchigen Trainingsplan für sub 1:30 ausgedruckt, durchgelesen und gleich wieder weggeschmissen.
Also schnell wieder retour zur oben genannten Maxime:
Trainieren nach Lust, Zeit und Laune - ohne Plan!
Und wie groß die Rolle des Kopfes beim Training ist durfte der WK bereits bei seinen ersten beiden "planlosen" Laufeinheiten erfahren. Beide Male ging es ohne Ziel, Zeit und Tempovorgabe über die kenianische, 11 Kilometer lange Hausrunde.
Beim Erstversuch erlebte der Weiße Kenianer begleitet von Giganto Wadela am Führungsrad zum ersten Mal so etwas wie das sagenumwobene Runner's High. Mit einem Mal ging es einfach dahin, ohne Schmerzen, ohne Anstrengung dafür aber in einem Tempo, das bisher - wenn überhaupt - nur im Wettkampf möglich war.
Das Resultat: ein glücklicher Weißer Kenianer und ein neuer Hausrunden-Rekord!
Zwei Tage später unterbot der WK den neuen Rekord gleich noch einmal deutlich und das Gespenstige daran: es machte wieder Spaß und er freut sich schon auf die heutige Laufeinheit.
So gesehen bewahrheitet sich einmal mehr der Spruch: Schuster bleib bei Deinen Leisten!
Der WK besinnt sich wieder auf seine Stärken aus geborenes Laufwunder des Jahrhunderts und wird beim Graz Marathon seinen eigenen Weltrekord knacken - wenn auch nicht mit sub 1:30 ...
Ganz ohne echte Tri-Schlachten kommt der WK natürlich auch nicht aus uns so stehen folgende Bewerbe am Speiseplan, der allerdings nicht in Stein gemeißelt ist und von Lust, Zeit und Laune abhängt:
1. Staffel mit dem Kenianischen Dreamteam bei der "Schlacht um Gösselsdorf"
(nähere Infos dazu morgen!)
2. Start bei den Kenianischen Meisterschaften bei der "Schlacht um Fürstenfeld"
3. Und ev. wird der WK auch dem "Ruf des Leuchtturmes" über die Halbdistanz folgen ...
Hakuna Matata!
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