Montag, 17. September 2012

16. September zum Staatsfeiertag erklärt!!!

Der Weiße Kenianer hat nach überwältigender Zustimmung noch gestern Mitternacht ...
... die offizielle Erklärung des 16. Septembers zum offiziellen Kenianischen Staatsfeiertag zu Ehren des Löwen durchgesetzt.

Die Begründung ist einfach, sonnenklar und die Fakten überwältigend:
Der Löwe hat den Ironman Wales in 9:35:16 am 17 Gesamtrang und 2 Klassenrang gefinisht!!!


Der Löwe flog zum Hawaii Slot (Archivfoto).


Als Nebeneffekt zum Gewinn des neuen Kenianischen Staatsfeiertages hat der Löwe somit auch seinen ersten Hawaii-Slot mehr als eindrucksvoll gelöst. Mit Platz 2 erspart er sich auch jegliche Unkenrufe darüber, dass ja vor ihm platzierte vom Slot zurücktreten mussten, damit er dran kam.

Und sollte es irgend jemand wagen, die fast außerirdische Leistung des Löwen mit saudummen Kommentaren wie: "Naja, so kurz vor dem heurigen Ironman Hawaii waren da ja keine Top-Leute am Start", dann darf er sich sofort und umgehend eine kräftige Knackwatschn vom Weißen Kenianer abholen. Eine Knackwatschn, die ihn bis nach Wales schleudern wird, wo er dann gleich versuchen kann den Ironman Wales - ohne Zweifel einen der härtesten Bewerbe in der ganzen Ironmanserie überhaupt - zu finishen. Von einer Zeit unter 10 Stunden können in Wales die meisten ohnehin nur träumen ...

Nach einer soliden Schwimmleistung für den Löwen, der unter den Kenianischen Kriegern lange als Treibholz gegolten hatte, stieg er nach 1:01:03 aus den kalten Fluten um die Steilküste eine gute Meile lang hochzulaufen bis zur ersten Wechselzone, was auch die erste Wechselzeit von 8:21 erklärt.

Am HN-Schlachtross begann der hungrige Löwe dann damit genüsslich die ersten Profis zu verspeisen und nach 5:27:24 am Rad ging es auf die - wie für ihn gemachte - wellige Laufstrecke.

Mit einem Marathon in unglaublichen 2:55:28 auf einer alles anderen als leichten Strecke ließ der entfesselt laufende Löwe absolut nichts mehr anbrennen, verschlang ein paar weitere Profis und als besonderen Leckerbissen auch die führende Dame. Er trommelte eine Zeit in den Asphalt vor der sich auch viele Profis tief verneigen.

Der Weiße Kenianer, der gestern sogar sein eigenes Training vernachlässigte, um ja nichts am Live-Ticker zu versäumen, verneigt sich tief vor dem Löwen und freut sich wie ein Schneekönig mit ihm. Es gibt wohl kaum jemand der sich den Slot mehr verdient hat als der Löwe und seine Löwin. Denn man darf natürlich auch in Momenten des großen Erfolges nie vergessen, dass hinter jedem technisch untalentierten Mann eine technisch versierte Frau steht.

Aber noch wichtiger als alle Zeiten und Statistiken ist, dass DI Löwe dieses Lied nie mehr wird singen müssen:


ICH WAR NOCH NIEMLAS AUF HAWAII

Und nach dem Carboloading sagte er,
lass mich noch eben Aminosäuren holen geh’n.
Sie rief ihm nach nimm Dir die Schlüssel mit,
ich werd inzwischen nach unsren Rädern seh’n.

Er zog die Tür zu, ging stumm hinaus,
ins neon-helle Treppenhaus,
es roch nach Bonerwachs und Spießigkeit.
Und auf der Treppe dachte er, wie wenn das jetzt ein Aufbruch wär,
es müßte einfach klappen mit einem Slot,
mit einem Slot ...

Ich war noch niemals in Kona, ich war noch niemals auf Hawaii,
lief nie durch den Alii-Drive in zerriss’nen Schuhn,
Ich war noch niemals auf Hawaii, ich war noch niemals dort dabei,
einmal qualifiziert sein, ein einz’ger Slot würd’s schon tun.

Und als er draussen auf der Straße geht,
fiel ihm ein, daß er fast alles bei sich trug,
den Paß, Rad, Neo und das Startgeld,
vielleicht ging heute abend noch ein Flug.

Auch in der Schweiz und in Mexiko,
wurde slot-technisch er nicht wirklich froh.
Noch einmal voll in Topform sein, sich vom Blechmedaillen-Fluch befrei’n,
er dachte über sein Training nach, sein Training nach...

Ich war noch niemals in Kona, ich war noch niemals auf Hawaii,
lief nie durch den Alii-Drive in zerriss’nen Schuhn,
Ich war noch niemals auf Hawaii, nur in Clearwater bei 70.3,
einmal qualifiziert sein, ein einzgier Slot würd’s schon tun.

Dann steckte er die Aminosäuren ein und ging wie selbstverständlich heim,
durchs Treppenhaus mit Bohnerwachs und Spießigkeit,
die Frau rief “He wo bleibste bloß, unser Stabi-Training geht gleich los”,
sie fragte “War was?” - “Nein, was soll schon sein.”

Sie war’n noch niemals in Kona, sie war’n noch niemals auf Hawaii,
liefen nie durch den Alii-Drive gemeinsam wunderbar,
Sie war’n noch niemals auf Hawaii, doch gemeisam sind sie überall frei,
einmal qualifizieren sie sich, ein Partner-Slot fürs stärkste Paar.








2 Kommentare:

  1. Der WK knüpft blogtechnisch nahtlos an die Leistung des Löwen an. Bravo an beide!

    AntwortenLöschen
  2. Wenn ich nur halb so schnell laufen wie tippen könnte und vor allem mit 10 Beinen ;-)

    Aber Danke für die Blumen!

    AntwortenLöschen