Dienstag, 24. September 2013

Der Weiße Kenianer zieht die Saft-Bremse!


Einen ganzen Monat Trainingspause hat der Kenianische Profi-Dompteur 2.0 dem Weißen Kenianer verordnet. Stichwort: Mut zum Formverlust! Und der Weiße Kenianer nimmt die Sache seit 3 Wochen sehr ernst und futtert ohne Unterlass. Keine Süßigkeit ist vor ihm sicher, kein Fast Food schnell genug, keine Stelze zu fett ... 

Schlemmen und Faulenzen - das sollte Geist und Körper nach Monaten der Entbehrung und des harten Trainings samt geschlagener Schlachten doch einmal so richtig gut tun. Tut es aber nicht! Also während des Schlemmens vor der Glotze fühlt es sich schon gut an, allerdings nur kurz, denn sobald der letzte ungesunde Bissen unten ist - folgt der vollgestopfte Leere ...


Stolze 5 Kilogramm hat der WK so in Rekordzeit um die Leibesmitte zusammen gebracht, und die Tatsache, dass die Hosen täglich enger werden bestätigt den wörtlich genommen Formverlust.

Trotz Kaloriendauer-Bombardements hat es der WK allerdings noch nicht restlos geschafft seinen ureigenen Bewegungsdrang endgültig unter der neuen Bauchfettschicht und sich selbst dauerhaft auf der Couch zu begraben, und so machte er sich gestern zu einem kleinen Läufchen in der Nachmittagssonne auf.

Mit einem Tempo, bei dem man in ständiger Angst lebt von greisen Nordicwalkern überholt zu werden, trappte er los und schon noch wenigen Metern begann unzählige Muskeln zu schmerzen.

Noch dazu geriet er trotz des Bummel-Tempos ziemlich außer Atem und nach 20 Minuten musste er die erste unfreiwillige Gehpause einlegen. Mit dem Gefühl 99 Jahre alt und 200 kg schwer zu sein trottete er weiter.

Nach nur 30 Minuten beschloss der WK sein Leiden zu beenden und galoppierte im Schweinsgalopp wie der Ritter von der traurigen Gestalt heimwärts. 

Kennt ihr den Moment während bzw. nach einer völlig katastrophalen Trainingseinheit in dem man sich überhaupt nicht vorstellen kann wie man in ein knapp 9 Monaten 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen schaffen soll? 

Nach 30 Minuten und schlappen 5 Kilometer? 
Am Ende? 
Hallo??? 
Bitte erschießt mich!!!

Jedenfalls beschloss der Weiße Kenianer ab heute (24. 9.) die Saftbremse zu ziehen. So nutzt er die letzte, trainingsfreie Woche zum Saftfasten und hofft, dass er am Dienstag (01. 10.) entschlackt, um einige Kilos leichter, bereit für eine ausgewogene Ernährung und motiviert für echte Trainingseinheiten das Projekt "Revanche bei der großen Schlacht um den Buchstabenteich 2014" wieder aufnehmen wird können.

Hakuna Fastata!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen