... zu einem ersten Lokalaugenschein. Bereits beim Registrieren die erste Challenge. Eine "netter", weiblicher Wirtschaftsflüchtling aus unserem Lieblingsnachbarland erklärte dem Weißen Kenianer, dass er sich bei Rennen in Österreich nicht als Weißer Kenianer anmelden kann. Ja, ja da verstehen die lieben Deutschen keinen Spaß (sprich: kurzes A und Trippel-S), aber was soll's, schließlich finden sie auch Mario Barth lustig ...
Jedenfalls wurde der Weiße Kenianer angehalten, sich in Zukunft mit dem Namen anzumelden, der auch in seinem Reisepass steht. Also wird der WK am Montag zur Kenianischen Botschaft pilgern und sich den Namen offiziell eintragen lassen!
Danach ging es mit dem frisch vergoldeten Vermessenen Kenianer und dem Hopfentee Kenianer zum lockeren Testschwimmen in den zweiten, kleineren Schlacht-See. Bei lauschig warmen 16 bis 17 Grad Wassertemperatur stand eine Runde Gehirnfrost auf dem Programm.
Das wird ein Spaß am Sonntag zuerst bei 16 Grad mit Gänsehaut am ganzen Körper ins Wasser und dann bei rund 36 Grad - wieder mir Gänsehaut kurz vor dem Hitzeschlag - auf zum Infanteriemarsch.
Aber die 16 Grad bzw. 1,5 Zentimeter Wassertemperatur haben auch einen großen Vorteil. Man kann sich nach der ersten Wechselzone ohne Rücksicht auf Verluste spektakulärst aufs Schlachtross schwingen. So richtig schön beidbeining abspringen und mit Schmackes in den Sattel fallen lassen. Denn schließlich kann man sich nichts einklemmen ....
Bleiben wir gleich beim Ritt mit dem Schlachtross. Denn bevor er diesen Antreten darf, stellt sich für den Weißen Kenianer das größte Problem der "Schlacht um St. Pröllten". Heute bereits abgegangen ist die erste Wechselzone gefüllte 3 Kilometer lang, und man läuft ca. 15 Minuten an den Schlachtrössern von Freund und Feind vorbei. Doch einen ganz wichtigen Punkt haben die Organisatoren in der Wechselzone vergessen: eine Labestation.
Nach guten 30 Minuten Seeschlacht im Eismeer und 15 Minuten geschmeidigen Dauerlauf in der Rüstung samt 10 Minuten Sackerlsuchen und 5 Minuten Umziehen inklusive Schminken kommt nach einer Stunde im Bewerb beim Weißen Keiner wie das Amen im Gebet der erste Hungerast. Da wird sich der Weiße Kenianer wohl ein bis drei Gels unter die Badehaube aufs Hirn picken. Um so sowohl den drohenden Gehirnfrost als auch den unausweichlichen Hungerast bekämpfen zu können.
Und der Weiße Kenianer wird morgen einen offiziellen Antrag einbringen, dass die 3 Kilometer Infateriemarsch durch die Wechselzone beim Halbmarathon eingerechnet bzw. abgezogen werden.
Und der Weiße Kenianer wird morgen einen offiziellen Antrag einbringen, dass die 3 Kilometer Infateriemarsch durch die Wechselzone beim Halbmarathon eingerechnet bzw. abgezogen werden.
Als Abschluss eines durchwachsenen ersten Schnuppertages am Wettkampfgelände ging es noch zum vermeindlichen Höhepunkt: der Nudelparty.
Endlich einmal eine Völlerei ohne Grenzen und das sogar noch laut Trainingsplan. Da schlug das Kenianische Herz natürlich höher. Doch dann der zweite dritte Schock des Tages. In St. Pröllten tickt nicht nur der äußerst symphatische Landes-Diktator anders, sondern auch die niederösterreichischen Uhren. Für 18:00 Uhr war die Nudelparty überall angekündigt, doch das Buffet wurde erst um 18:45 Uhr eröffnet. Dem Weißen Kenianer gelang es trotz Mega-Hungerastes noch sich irgendwie zu seinem ersten Teller Nudeln zu schleppen.
Liebe Organisatoren, eine Hochleistungskampfmaschine wie der Weiße Kenianer muss alle 45 Minuten essen, somit heißt eine 45minütige Verspätung, dass ihr den WK heute um eine volle Mahlzeit gebracht hat. Mit nächtlichen Infusionen wird nun im Kenianischen 70.3-Stützpunkt versucht über Nacht diese gut 3000 Minus-Kalorien wieder aufzufüllen ...
Mit einem geschickt eingefädelten Koppler aus Nudeln und Kuchen schaffte der bei der Nudel-Challenge bereits schwer angeschlagene Weiße Kenianer doch noch recht locker die eingekündigten 5 kg und im Nu verwandelte sich der Sixpack in einem Schwangerschaftsbauch mit Drillingen im sechsten Monat ...
Rettung in letzter Sekunde - der erste Teller Nudeln von ...
Und im Zuge der Wettkampf-Vorbereitung wurde
auch noch eine besondere Maßnahme getroffen:
Sonstige Informationen für Erste Hilfe:
BITTE FÜTTERN!*
*kein Scherz: wenn man beim Weißen Kenianer nur mehr das Weiße in den Augen sieht und er weißen Schaum vorm Mund hat, dann hilft wirklich nur mehr eines: FÜTTERN - und am besten mit Gummibärli, Caramel oder Zuckerwatte, denn dann hat er keinen Hungerast sondern einen ausgewachsenen Hunger-Baum bzw. Hunger-Urwaldriesen, Hunger-Wald ...
Ein Kuchen-Tabletterl musste her für den Dompteur!
Die offizielle Eröffnungfeier viel stimmungsmäßig eher "medium" aus. Also bei aller Liebe!
Liebe St. Prölltner da geht bei uns in Little Kenia bei Beerdigungen mehr die Post ab!
Liebe St. Prölltner da geht bei uns in Little Kenia bei Beerdigungen mehr die Post ab!
Kurzes Highlight war der Einmarsch der Gladiatoren als sich die Stars Faris Al Sultan und Andreas Raelert kurz auf der Bühne zeigten, Raelert stand allerdings genau hinter einem der Mirkophonständer und war somit leider nicht zu sehen.
Völlig überfressen aber etwas unbefriedigt rollte der Weiße Kenianer dann aus dem Zelt und in Richtung Kenianischem 70.3-Stützpunkt, schließlich gilt es morgen den Weißen Kenianer Junior I bei der IronKids-Schlacht zu unterstützen.
HAKUNA GUTE NACHTATA!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen