Los geht es heute gleich mit einem vom Schwimmwunder mit Gurkerl und dem Kenianischen Rüstungs-Schmied veranstalteten Neo-Testschwimmen im Chlortempel um 9 Uhr, dass der Weiße Kenianer gleich zum lockeren Schwimm-Training nutzen wird.
Danach steht Carbo-Load auf dem Programm und eine lockere Ausfahrt samt lockeren Drauf-Läufchen. Bevor das HN-Schlachtross reichliche Streicheleinheiten bekommt und alle Waffen für die große Schlacht geputzt und verstaut werden.
Am Freitag geht es dann samt kleinen Abstecher (Achtung: Wortwitz) zur "Hexe von Tri", die dem Weißen Kenianer noch ein paar Turbo-Nadeln in Ohr und Beine stechen wird, nach St. Pröllten.
Dort geht es dann gleich zur Registrierung und der Weiße Kenianer freut sich schon wieder auf die leicht fassungslose Registrierungs-Lady, die nicht versteht warum auf ihrem Monitor "Weißen Kenianer" steht und im gezeigten Ausweis doch ein anderer Name.
Die Lady ist dem Vorjahr war übrigens ein Traum: Nachdem sie 10 Mal auf den Monitor, in die Unterlagen und dann wieder ungläubig auf den Ausweis blickte, händigte sie die Unterlagen kommentarlos aus ...
Freitag Abend steht dann der wichtigste Bewerb des Wochenendes an: Die Nudelparty!
Der Weiße Kenianer möchte am Sonntag erstmals die 5-Stunden-Schallmauer auf der Halbdistanz knacken (wenn das Haxerl mitspielt) und da ist es am Freitag bei der Nudelparty äußerst wichtig, dass er die alte Kenianische Carboload-Formel einhält.
Die geheime Kenianische Carboload-Formel:
1 kg Nudeln pro geplanter Wettkampfstunde
Sprich 5 kg Nudeln gilt es für den Weißen Kenianer zu verdrücken. Keine leichte Aufgabe, aber mit jeder Menge Ablenkung und mentaler Stärke wird es dem WK gelingen, nach 5 kg aufzuhören und hungrig nach Hause zu gehen. Am schlimmsten wird wohl die Nacht werden, denn ein halbvoller kenianischer Bauch rebelliert recht gern ...
Am Samstag steht der große Tag des Weißen Kenianers Junior I an. Beim Ironkids-Bewerb gilt es für den Sohneman 50 Meter zu schwimmen und 900 Meter zu laufen. Der Weiße Kenianer ist kein Sport-Vater, der seinem Nachwuchs unnötigen Druck macht. Der Spaß sollte im Vordergrunds stehen bei den Kindern. Der Junior sollte (berechnet aufgrund der Vorjahreszeiten) nach dem Schwimmen einen Minute Vorsprung auf das restliche Feld haben, und diesen beim Laufen locker halten können. Wobei wie gesagt es geht nur um den Spaß. Aber einmal unter uns - ganz ehrlich:
Gewinnen macht am meisten Spaß, oder?
Medidation vor dem Start!
(St. Pröllten 2011)
Und am Sonntag wirft sich der Weiße Kenianer endlich in die erste Schlacht des Jahres 2012. Diesmal eigentlich ohne Druck, denn Hauptziel ist, dass die "Ferse der Nation" hält - alles andere ist primär.
Doch ein wenig träumen wird man noch dürfen:
Träumen von einem Schwimmen im Sog der Spitzengruppe ...
Träumen vom Hinterrad des Dompteurs am Horizont ...
Träumen von einem Lauf wie auf Wolken und ohne Schmerzen ...
Träumen von einer Finisher-Urkunde, die zum Kauf der weißen Cocoon-Hose berechtigt ...
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