anschließendem schnellen Lauf auf der Kenianischen Speisekarte. Doch nach 4 Stunden bzw. 135 km nahm der Ausritt plötzlich ein jähes Ende, denn das Schlachtross bockte und warf den Weißen Kenianer einfach ab.
Der Weiße Kenianer blieb bis auf ein paar wenige Kratzer und ein paar Tropfen grünes, kenianischen Blut weitgehend unverletzt, doch das Schlachtross streikte auch nach dem Abwurf hartnäckig. Da half weder liebliches, kenianisches Fluchen noch weinerliches Betteln ...
Der genaue Unfallhergang wird erst durch CSI Kenia ermittelt werden. Alles deutet allerdings auf ein Technischen K.O. hin ohne Fremd- oder Feindeinwirkung. Wobei das Alibi des Großwildjägers noch überprüft werden muss. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung! Und außerdem weiß der WK, dass auch sein größter Erzfeind stets mit fairen Mitteln kämpft.
Jedenfalls waren die Zügel des Schlachtrosses im Wiegetritt plötzlich äußerst entgegenkommend und dann "entschied" sich der Weiße Kenianer für eine klassische Rolle vorwärts vom bockenden Gaul.
Alte Kenianische Weißheit:
"Hast Du keinen Lenker mehr(a), wird das Lenken ungleich schwer(a)!"
Der fürsorgliche Stammeshäuptling holte den Weißen Kenianer samt Schlachtross heim, und leitete auch unverzüglich die CSI Kenia Ermittlungen ein.
Stehen der Weiße Kenianer und sein Schlachtross vor der Trennung?
Gestern kam es zu kurzfristigen Unstimmigkeiten des sonst unzertrennlichen Paars.
Eine Kenianische Paar-Therapie soll bis zur "Schlacht um den Buchstabenteich"
wieder alles ins Lot bringen und das Traumpaar wieder vereinen!
Leicht frustriert ließ der Weiße Kenianer die fehlenden 2 Stunden sausen und hatte auch wenig Lust auf die anstehende Laufeinheit.
Doch ein Kenianer kennt den Schmerz und so schwang sich der Weiße Kenianer heute bereits um 5 Uhr früh (!!!) voll motiviert wieder in den Sattel seines Ersatz-Schlachtross. Allerdings nur um um 6:15 Uhr wieder (diesmal ganz konservativ und völlig unspektakulär) abzusteigen.
Jeder der schon einmal den Asphalt geküsst hat weiß, dass einem am nächsten Tag - auch wenn man fast keine sichtbaren Verletzungen hat - einfach alles weh tut. Überall zwickt und zwackt es, und man kommt drauf: Aha! Mit der linken Hüfte dürfte ich auch aufgeprallt sein, und das rechte Knie ist auch nicht gerade "very amused".
Und so hat der Weiße Kenianer Gnade mit seinem geschundenen Körper und schickt in schon einen Tag früher als geplant in die Zwischen-Pension bis zur "Schlacht um den Buchstabenteich".
Jetzt heißt es also Ta.. Ta.. Ta... Tapern auf Langeweile kommt raus. Doch bis zum 1. Juli wird der Weiße Kenianer all' seine Wunden mehr als geleckt haben und er wird fit wie ein Turnschuh am Start stehen und sich samt seinem HN-Schlachtross (das jetzt einer Gehirnwäsche unterzogen wird) in die Schlacht werfen!
Hakuna Matata!

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