Mittwoch, 18. Juli 2012

Kleine Zielkorrektur aufs Jahr 2034!

Es war einmal ein kleiner 15jähriger Junge, der noch nichts von seinen ...
Weißkenianischen Wurzeln, die erst 20 Jahre später durchbrachen, wusste. Gelangweilt und unbedarft zappte er sich an einem faulen Couch-Potato-Nachmittag durch die TV-Kanäle und stolperte über die Übertragung der "Mutter aller Schlachten auf Hawaii" und wurde Zeuge des legendären Ironwar.


Schwer fasziniert dachte der kleine, naive Junge: "Das möchte ich auch einmal machen ..."

Viel weiter dachte der kleine Junge nicht, und das Vorhaben war Dank Pubertät, Kampf mit dem Hormonen, dem Schulsystem, dem Elternhaus und dem Rest der Welt auch schnell wieder vergessen ...

Erst 20 Jahre später schaffte es das ehrgeizige Vorhaben aus den Untiefen des inzwischen fast schon Weißkenianischen Hirns des nicht mehr ganz so kleinen Jungen zurück an die Oberfläche. Und so kaufte sich der Weiße Kenianer in Ausbildung ein Buch über die "Mutter aller Schlachten". In diesem Buch wurden verschiedene Krieger - vom Weltmeister bis zum Hobby-Sportler - und ihr Weg durch die "Hölle von Hawaii" beschrieben.

17 Stunden hieß es in dem Buch, hätte man Zeit, um auf Hawaii das Ziel zu erreichen und um die legendäre Worte: "You are an ironman!" zu hören.

Von einer 3,8 km langen Seeschlacht und einem 42,1 km langen Infanteriemarsch hatte der Weiße Kenianer in Ausbildung zwar noch keine Ahnung - 180 km war er allerdings schon auf seinem Stahl-Drahtesel geritten und 17 Stunden erschienen ihm durchaus machbar.

Der zwar nicht mehr kleine aber noch immer naive Junge wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts von Slots, Qualifikations-Schlachten und den Fabelzeiten die für einen Slot nötig sind ...

Als er allerdings beim KSV Triathlon Asyl bekam und den Dompteur kennen lernte, wurden ihm schnell die Augen geöffnet und das Vorhaben Hawaii rückte abermals in weite Ferne.

Doch nach den ersten erfolgreichen Schlachten, formulierte der inzwischen zum Weißen Kenianer gewordene Krieger folgendes Ziel:

Ziel ist natürlich die Iron Man WM im Mekka aller Triathleten - Hawaii.

Nach dem ersten (hoffentlichen) Finish 2012 über die Langdistanz wird der Dompteur entscheiden, ob Hawaii für den Weißen Kenianer ein realistisches Ziel ist, oder ob er sich in Zukunft wieder auf Marathon, 4er-Bob-Anschieben und World Strongest Man-Bewerbe konzentrieren soll. 

lm russischen 5-Jahres-Triathlon-Plan des Weißen Kenianers steht freichlich für 2014 ganz dick und fest im Kalender die Hawaii-Qualifikation in der M40 - mal sehen, ob der Weiße Kenianer zuletzt lacht, oder ob ihm beim Ziel der Ziele der Schmäh ausgeht ...



Mittlerweile ist die "Schlacht um den Buchstabenteich 2012" Geschichte und aus dem ersten Finish ist leider nichts geworden (hier nachzulesen). Also heißt es jetzt auch das Ziel der Ziele neu zu definieren.


Mit der Hawaii-Qualifikation in der M40 wird es wohl nichts werden, denn erst 2014 zu seinem 40er wird der Weiße Kenianer erneut bei der "Schlacht um den Buchstabenteich" antreten. 

Inzwischen kann der Weiße Kenianer sich und seine Chancen für einen Hawaii-Slot auch viel besser und realistischer einschätzen. Und ein Blick auf die Qualifikations-Zeiten macht schnell klar, dass der WK sein Ziel ein klein wenig nach hinten verschieben muss.

Der Schweizer Willy Schock gewann heuer bei der "Schlacht um den Buchstabenteich" die M60 mit einer Zeit von 12:04:57 und das erscheint dem WK - im Gegensatz zu den Zeiten in der M40, M45, M50 und M55 - machbar.

Somit ist das neue Ziel klar definiert:
Im Juli 2034 wird sich der Weiße Kenianer bei der 
"Schlacht um den Buchstabenteich" (oder bei einer Ersatz-Schlacht) 
in der M60 für Hawaii 2034 qualifizieren.

Daraus ergibt sich auch ein klarer Grund-Trainingsplan für die nächsten 22 Jahre:

1. 2 Jahre massive Verbesserung der Grundschnelligkeit zu Wasser und zu Lande (bis 2014)
2. 10 Jahre solides Grundlagentraining von 2014 bis 2024.
3. Eine lange Tapering-Phase von 2024 bis 2034 (ev. lässt sich der WK auch einfrieren)!

Also: Man sieht sich 2034 bei der "Schlacht um Hawaii"!

HAKUNA MATATA!



2 Kommentare:

  1. Lieber Weißer Kenianer!
    manchmal geht es schneller als man glaubt! ich hätte auch nicht geglaubt, dass ich mich 2012 für Hawaii qualifizieren werde, und schon gar nicht in Kärnten, und ebenfalls schon gar nicht in einer der stärksten Altersklassen bei den Damen. aber es ist mir gelungen und daher mein Tipp: sei immer darauf vorbereitet :-)
    Alles Liebe weiterhin
    LG
    Stella

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  2. Liebe Stella,
    machmal dauert es auch länger als man glaubt :-)

    Aber Du hast natürlich recht, man muss immer vorbereitet sein, und früher oder später tanze ich sicher auf Hawaii (an) - und sei es nur als Tourist!

    Jedenfalls herzliche Gratulation zu Deiner Top-Leistung und halte die Kenianischen Fahnen bitte auf Hawaii hoch! Mit Miss Hot Iron ist ja eine weitere Kenianerin mit dabei.

    glg
    WK

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