... wenn man sich zum Beispiel vor der "Großen Schlacht um den Buchstabenteich" mit durchtrainierten und messerscharfen Startern unterhält.
Erstens erzählen einem da die meisten, dass sie viel zu wenig trainiert hätten - das sind übrigens die gleichen Typen, die in der Schule vor Schularbeiten nie was gelernt haben wollten, und die dann doch wieder ein "Sehr gut" schrieben, zweitens kommen sofort als Begründung für den Trainingsrückstand sämtliche Verletzungen und Wehwehchen von A wie Akne bis Z wie Zyste, die den jeweiligen Sportsmann vom Training abgehalten haben sollen.
Wenn eine Gruppe Kenianischer Krieger zusammensteht und jeder von seinen Blessuren erzählt, könnte man meinen, man unterhalte sich mit lauter Kriegs-Veteranen aus dem Ersten Weltkrieg.
Der Weiße Kenianer hat nicht vor jetzt auf jemanden, noch dazu auf einen Verletzten, mit dem Finger zu zeigen - wenn überhaupt, dann zeigt er auf sich selbst, denn er hat auch eine lange Liste von Wehwehchen, die sich heute - zwei Tage vor der "Schlacht um Pichlingersee" natürlich wieder alle brav zu Wort melden.
Zur Zeit ist es vor allem das Kreuz, genauer der untere Rücken, der dem Weißen Kenianer nervt. Bei längeren Ritten auf dem HN-Schlachtross - vor allem beim Bergfahren - meldet sich das Kreuz immer wieder und leider auch immer regelmäßiger. Sobald sich der WK aber z. B. beim Koppel-Training vom Schlachtross schwingt und zu laufen beginnt, verfliegen die Kreuzschmerzen von Schritt zu Schritt. Und somit ist der WK zum ersten Mal in der Situation, dass er sich - auch in der Schlacht - am Rad bereits aufs Laufen freut. Das Laufen als Schmerztherapie eine ganz neue Erfahrung!
Sonst kann der WK zur Zeit nur mit einem leichten Brennen der Fußsohlen beim Aufstehen "dienen" und hin und wieder zwickt ein Knie bei einer harten Einheit am Berg. Und natürlich ist er viel zu schwer für einen Tri-Krieger, aber wer ist das nicht? Jedenfalls hat der WK bisher äußerst selten Langdistanz-Krieger getroffen, der nicht jammern, dass sie zu dick seien. In diesem Punkt stehen die Triathleten Berufsmodels um nichts nach ...
Bei zahlreichen Gesprächen mit "angeschossenen" Kriegern hat der Weiße Kenianer festgestellt, dass ein großer Bedarf an "Sich-Gegenseitig-Vorjammern" besteht. Ähnlich wie Kriegs-Veteranen oder alte Leute sprechen Sportler einfach gerne über ihre Wehwehchen und übertreffen sich dabei regelrecht mit Schreckensmeldungen.
Krieger A: "Ich habe Probleme mit dem Meniskus im linken Knie".
Krieger B: "Meniski? Habe ich schon seit Jahren keinen mehr!"
Krieger C: "Ich habt wenigstens noch eure eigenen Kniegelenke ...."
Ist Sport gesund oder stimmt doch die Aussage: "Sport ist Mord?"
Daher überlegt der Weiße Kenianer schon länger einen monatlichen "Sportler-Jammer-Stammtisch" einzuberufen. Einfach ein lockeres Treffen beim Sportcafé ums Eck. Jeder bringt seine Röntgenbilder und Befunde mit und dann wird kräftig Drauflosgejammert bis der Arzt kommt.
Dieser Post ist eine Bedarfserhebung! Wenn ihr euch auch schon lange einen "Sportler-Jammer-Stammtisch" wünscht, dann tut dies bitte einfach mit einem Kommentar kund. Ihr könnt auch gerne gleich das eine oder andere Wehwehchen posten. Wer dabei anonym bleiben will kann auch ein Jammer-Mail an schnee@weisserkenianer.com schicken.
Hakuna Jammata!

Jo, stimmt...vorm glocknerkönig hat der schwimmreifen gezwickt, ein Gelsenstich das knie von hinten bis fast zur kniescheibe durchbohrt (leider kein mr gemacht...) und sich ein nasenhaar so mit einem zweiten verflochten dass es beinahe unmöglich war genug luft zu bekommen!!!
AntwortenLöschenund trotzdem bin ich oben angekommen! beinahe unmenschlich sowas....
das mit dem gewicht nehme ich als ü94er nur im hintersten ohrenwinkle wahr.
selbsthilfegruppe bzw. "die anonymen jammoholiker" wären sicher sehr sehr hilfreich!
hakuna auata *g*
aso - vergessen:
AntwortenLöschenLG Hugo :-)