… "Morgenstund hat Chlor im Mund".
Auf zum Schwimmtraining hieß es also, aber die Tatsache, dass es tatsächlich nur mehr 50 Tage bis zum großen Tag X bis zur Revanche der Revanchen bei der "Großen Schlacht um den Buchstabenteich" sind, lagen auch während der unzähligen Längen im Chlortempel noch schwer im Magen …
Denn heuer gilt für den Weißen Kenianer am 29. Juni 2014: Too big to fail!
Diesmal muss es einfach klappen, komme was wolle, und wenn der Weiße Kenianer auf allen Vieren kurz vor Mitternacht über die Ziellinie kriecht, rollt oder was auch immer ...
Eigentlich hätte er bereits 2012 als strahlender Finisher bei seiner ersten Langdistanz einlaufen sollen, doch trotz guter Vorbereitung, kam dann alles anders. Auch wenn er sich noch 5 Kilometer über die Laufstrecke schleppte, das Aus ereilte ihn bereits am Rad: Sonnenstich!
Die ganze Tragödie gibt's hier online nachzulesen: "Weißer Kenianer mit "weicher Birne" … - und ganz ausführlich nachzulesen auf Papier im Buch "Der Weg frisst das Ziel".
Natürlich hofft der Weiße Kenianer, dass es heuer der heißeste Tag des Jahres nicht wieder genau auf den Tag X fällt. Wenn doch ist er gerüstet. Er wird die Sonne an den Tagen vor der Schlacht meiden wie der Teufel das Weihwasser und er wird seinen Kopf in der Schlacht so gut wie möglich vor dem gemeingefährlichen "Gluatmugl" schützen. Er überlegt sogar sich aus einer Kühltasche einen Aerohelm zu schnitzen ...
Nach der großen Enttäuschung 2012 stand - wie der Familie versprochen - 2013 dann keine Langdistanz am Wettkampfplan des Weißen Kenianers. Vielmehr versuchte er neuen Schwung zu holen und sich über kürzere Bewerbe und vor allem über die Mitteldistanz aufzubauen. Das gelang auch trotz widriger Umstände und einer Pannenserie beim Saisonhöhepunkt bei der "Schlacht um Zell am See" mit einer neuer persönlichen Bestzeit auf der Halbdistanz mit 4:48:52 - hier nachzulesen: "Pleiten, Pech und Jubel-Dienst!".
Und jetzt sind es nur mehr 50 Tage bis sich der Weiße Kenianer erneut in die "Große Schlacht um den Buchstabenteich" wirft. Und das erklärte Ziel: Endlich die Worte - "You are an Ironman" hören auf der Finish-Line und selbst damit gemeint sein!
Dafür trainiert der Weiße Kenianer gemeinsam mit dem Comeback Kenianer unter Anleitung des Profi-Dompteurs 2.0 konsequenter und härter denn je. Mittlerweile ist er auch schon ganz gut in Form gekommen, auch wenn es vor allem am neuen HN-Schlachtross sicher noch einige Trainingskilometer braucht.
Das Ziel für die "Große Schlacht um den Buchstabenteich" ist diesmal ganz einfach: Finishen!
Der Weiße Kenianer hat sich vorgenommen, nicht auf Zeiten zu schauen oder sich im Wettkampffieber von Mitkriegen hetzen zu lassen. Er will nur auf sich schauen, sein Tempo gehen und durchhalten bis zum Ende.
Natürlich wäre es gelogen - wie von jedem Krieger - wenn der Weiße Kenianer nicht zugeben würde, dass in seinem kranken Sportlerhirn doch irgendwelche Einzel- und Gesamtzeiten herumgeistern.
Klarer Weise wird da in der Theorie im Oberstübchen mit Zeiten jongliert. Und die seien auch kurz verraten. Bei der Seeschlacht hofft der Weiße Kenianer, dass er nach ziemlich genau einer Stunde aus den Fluten steigen wird können, auf seinem neuen HN-Schlachtross möchte er - ebenfalls ziemlich exakt- für 5 Stunden Platz nehmen.
Am Material wird es Dank des Stammeshäuptlings und Airstreeem
bei der Schlacht um den Buchstabenteich sicher nicht scheitern!
Und dann beginnt die Schlacht bekanntlich erst so richtig mit dem Marathon - eine Aussage die für den Weißen Kenianer doppelt gilt, denn bisher war das Laufen leider stets seine Achillesferse. Aber die Trainingszeiten stimmen ihn heuer sehr zuversichtlich, auch wenn es bei der "Schlacht von Großsteinbach" noch nicht ganz nach Wunsch gelaufen ist - beim Laufen.
Die Zielsetzung für den Marathon am Buchstabenteich ist - in der Theorie - auch sehr, sehr einfach:
DURCHLAUFEN!!!
Für den Marathon hat sich der WK wirklich keine Zeit vorgenommen - er hofft nur, dass er so schnell wie möglich vorbei ist, wenn das bereits nach rund 4 Stunden der Fall wäre - ein Traum!
Auf jeden Fall wird der WK die letzten - ganz ehrlich schon ziemlich zachen - Wettkampfwochen noch durchdrücken, das neue Schlachtross kam da als zusätzlicher Motivationsschub gerade recht.
Und der WK freut sich vor allem auf die tolle Stimmung am Buchstabenteich (vor und bei der Schlacht).
Vielen Dank schon jetzt an alle die den Weißen Kenianer bereits im Vorfeld begleitet und unterstützt haben und vor allem an alle die versprochen haben am Wegrand zu stehen und den Weiße Kenianer verbal ins Ziel zu tragen.
Der Weiße Kenianer wird jede moralische Hilfe brauchen können
- eure Anfeuerungsrufe sind sein Rückenwind!
Hakuna Matata!


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