… heißt das er liegt mehr oder weniger im Streben.
Das Drama begann am Freitag in den frühen Morgenstunden. Noch im Morgengrauen machte sich der Weiße Kenianer auf eine vermeintlich lockere Laufrunde durch Little Kenia auf. Doch bereits beim Einlaufen begann die Qual. 40 Minuten in etwas schnellerem Grundlagentempo wurden dann zur richtigen Folter.
Der Weiße Kenianer war kraft- und saftlos und schleppte sich in heroischen 5:30/Kilometer über den Asphalt. Da er nüchtern in den Morgenlauf gestartet war, vermutete er, dass ihn ein Hungerast in die Knie zwang, doch eigentlich verspürte er keinen Hunger …
Am nächsten Morgen dann des Rätsels Lösung: Schnupfen und Halsweh!
Wer jetzt glaubt ein Ironman habe eine hohe Schmerzgrenze, den darf der Weiße Kenianer eines Besseren belehren.
Schnupfen ist für den Weißen Kenianer fast ein Todesurteil. Ein Schatten seiner selbst schleppt sich der sonst so furchtlose Krieger durch die Landschaft - die Nase zu, ständig das Gefühl er würde im nächsten Moment explodieren.
Und dann dazu auch noch Halsweh - fast unerträgliche Schmerzen.
Da bleibt dem Krieger leider nichts Anderes über als eine Trainingspause einzulegen. Noch bis inklusive morgen wir der Weiße Kenianer bis zum Hals im Selbstmitleid versinken, Frust-Futtern, Unmengen Neo-Angin lutschen und Aspirin C trinken.
Am Donnerstag wird er dann versuchen wieder locker in Training einzusteigen, denn schließlich steht der "Fußmarsch um Graz" am 12. 10. quasi schon vor der Tür.
Nach dem lockeren Versuchs-Galopp am Donnerstag wird der Weiße Kenianer auch entscheiden, ob er schon bald wieder voll ins Training wird einsteigen können, oder ob er sich doch auf die TV-Couch zum Sterben betten muss.
Im Fieberwahn (obwohl er gar kein Fieber hat) sieht der Weiße Kenianer
schon seinen Grabstein vor sich:
Schnupfen und Halsweh haben ihn unsanft aus unserer Mitte gerissen.
Nach kurzen, unerträglichen Leiden ging er sub 4:00/km von uns …


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