... ziemlich hoch. Der Grund: Der Veranstalter hat bekannt gegeben, dass es bei der Schlacht um den Buchstabenteich heuer erstmals einen Wellenstart geben wird.
Welle 1: PRO- und Elite-Krieger
Welle 2: Das "Hauptfeld"
Der Weiße Kenianer ist kurz davor das Kriegsbeil auszugraben, denn beim Lesen der Argumente des Ironman Austria-Teams ist ihm ziemlich der Aerohelm hoch gegangen!
Und so gräbt der WK das Kriegsbeil in Form seiner bekannt spitzen Feder aus, dabei geht es ihm gar nicht nur um die Sache an sich, sondern vor allem um die Art und Weise, wie mit seinen Krieger-Kumpeln umgegangen wird.
Immer und immer wieder wiederholt Ironman Austria in seinen ohnehin sehr eigenwilligen Argumenten und Vergleichen (angefangen von Vergleich mit dem Neoprenverbot bis zum Erfolg von Apple, der Mondlandung und dem Führerschein???), dass die Krieger das Ganze nicht so emotional sehen sollen.
Das ist der Punkt, der den Weißen Kenianer erst so richtig emotional werden lässt!
Entschuldigung aber da schießt es einem doch fast die Sicherung,
da krampft sich das Sportlerherz zusammen
IRONMAN ist pure Emotion!
Sport und vor allem Triathlon lebt doch fast ausschließlich von Emotionen!
Kein Buchhalter der Welt wird ein einziges Argument für einen Hobby-Sportler finden,
das einen Start bei einem Ironman rechtfertigt.
Wenn sich ein Agegrouper Schuldenberater Peter Zwegat ins Haus holt,
dann wir dieser im sehr schnell vorrechnen, dass sein Hobby eine finanzielle Einbahnstraße ist.
Da gibt es nur Ausgaben - und überhaupt keine Einnahmen!
Da bekommt das liebe Peterle noch mehr Sorgenfalten im Gesicht ...
Kein Arzt der Welt wird einem "Krieger aus Leidenschaft" empfehlen für seine
Gesundheit eine Langdistanz zu machen und auch auf den Reha-Programmen der Kliniken
rund um den Erball findet sich das Wort "Ironman" doch eher selten ...
Liebes Ironman Austria Team,
der Weiße Kenianer hat für euch auch einen märchenhaften Vergleich:
Stellen wir uns also vor auf der Finish-Line eines Ironman-Bewerbes geht es emotional gleich zu wie an der Supermarkt-Kassa. Die Krieger starren ausdruckslos vor sich hin. Die Strichcode-Erkennung piepst monoton vor sich hin. Ausgebrannte Roboter schlichten mechanisch ihre Artikel aufs Laufband und das höchste aller Gefühle ist wenn jemand "zweite Kassa bitte" schreit.
Wer würde sich so etwas anschauen?
Wer würde dafür jahrelang trainieren?
Wer würde dafür einen stolzen Prozentsatz seines hart verdienten Geldes investieren?
Der Weiße Kenianer selbst war erst zwei Mal bei der Schlacht um den Buchstabenteichdabei;
2011 aus Zuschauer.
Und obwohl der Weiße Kenianer im Brotberuf (Kultur- und Kabarett-Manager, Regisseur und Autor) fast täglich mit Emotionen und Begeisterung zu tun hat, hat er so einen geballte Ladung an Emotionen wie an der Finish-Line noch nie erlebt.
Kein ausverkauftes Haus der Welt, keine Standing Ouvations vor noch so vielen Zuschauern können da mithalten. Die Finish-Line bei einem Ironman ist ohne Zweifel die "Hauptstraße der Emotionen", und das wird ziemlich jeder bestätigen können der einmal dabei war.
2012 als Starter:
Die Emotionen beim Massenstart sind eigentlich nicht in Worte zu fassen!
Da verstummt sogar der Weiße Kenianer vor Ehrfurcht!
Eine Gefühlsachterbahn der Extraklasse - Gänsehaut-Feeling pur!
Leider sah der Weiße Kenianer 2012 das Ziel nicht, und so konnte er die Emotionen beim Einlauf noch nicht am eigenen Körper erfahren. Aber das will er auf jeden Fall spätestens 2014 nachholen!
Und bevor ihr, liebes Ironman Austria Team mir mit Argumenten und an den Haaren herbeigezogenen Vergleichen, weismachen wollt, dass sich mit dem Wellenstart für mich nichts ändert, sei euch folgendes ins Stammbuch geschrieben:
ES SIND EMOTIONEN DIE TRIATHLON ZU DEM GEMACHT HABEN WAS ES IST.
EMOTIONEN HABEN IRONMAN ZU EINEM RIESEN GESCHÄFT GEMACHT.
ES SIND MEINE EMOTIONEN MIT DENEN IHR SPIELT.
ICH WILL DIE EMOTIONALE ACHTERBAHN
BEI EINEM MASSENSTART MIT DEN BESTEN DER WELT.
Gebt doch einfach - völlig emotionslos zu -, dass ihr mit dem Wellenstart einen Weg gefunden habt, noch mehr Starter* unter zu bringen und somit noch mehr Geld zu verdienen. Und gutes Geld zu machen ist auf keinen Fall ein Verbrechen - im Gegenteil. Es ist euer gutes Recht! Ironman ist ein großes Unternehmen und kein caritativer Verein. Ein Vorzeigeunternehmen das sehr viele Arbeitsplätze schafft (direkt und indirekt über Nächtigungen, Umwegsrentabilität & Co).
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
*ihr schreibt selbst auf eurer Homepage unter Startergruppen 2013:
"Wir feiern auch einen Rekord: 2800 Athleten, so viele wie noch nie zuvor, werden am Start stehen".
Ich gebe zu ich war in Mathe immer eine Pfeife, aber wie kann es bei einer Veranstaltung, die in den letzten Jahren immer ausverkauft war, einen neuen Starterrekord geben?
*ihr schreibt selbst auf eurer Homepage unter Startergruppen 2013:
"Wir feiern auch einen Rekord: 2800 Athleten, so viele wie noch nie zuvor, werden am Start stehen".
Ich gebe zu ich war in Mathe immer eine Pfeife, aber wie kann es bei einer Veranstaltung, die in den letzten Jahren immer ausverkauft war, einen neuen Starterrekord geben?
Mir ist es auch lieber wenn 300 Zuschauer im Publikum sitzen bei einer Veranstaltung als 30 und das gebe ich gerne, offen und jederzeit zu. Und ich versuche niemanden zu erklären, dass ein ausverkauftes Theater feuerpolizeilich sicherer ist als ein halb leeres ...
Und Triathlonsport ist ein Elitesport den man sich leisten können muss und will. Jedem Sportler kostet seine Leidenschaft jährlich eine schöne Stange Geld. Geld das wir gerne und freiwillig ausgeben. Jeder der etwas anders behauptet, lügt sich doch selbst in die Tasche.
Also sagt was Sache ist, und dann kann ich mich noch immer emotional entscheiden, ob ich weiter bei einem Ironman starten werde (was ich sowieso mache, und das wisst ihr auch)oder nicht!
EIN HOCH EMOTIONALES HAKUNA MATATA AN EUCH UND FROHE OSTERN!

WK ich kann dir nur recht geben verstehe die welt auch nicht mehr, was wird ihnen 2014 einfallen?
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